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Naturlehrpfad in Oldendorf

Es ist soweit, auch Oldendorf hat nunmehr einen Naturlehrpfad. Dank der Initiative der beiden Oldendorfer Jugendlichen Viktoria Koch und Mareike Kröger hat Oldendorf eine naturkundliche Sehenswürdigkeit mehr.

Diesen Weg zu gehen ist ein "Muß" für jeden Oldendorfer und Touristen!  
Gestartet ("Einstieg" in den leicht begehbaren Weg) wird im Weg zur Mühle gegenüber der Hausnummer 10. Dort dem Wegweiser "Totenstatt" folgen.

 
Bild oben in der Werkstatt:
links im Bild Viktoria, rechts Mareike,  
Schon nach wenigen Metern ist das erste von 11 Schildern zu sehen. Die Schildern bestehen jeweils aus 2 liebevoll gestalteten Holzscheiben, die auf Pfählen befestigt wurden. Auf der obersten Scheibe sind die Blattformen eingebrannt, dann gilt es zu überlegen, um was für ein Gewächs es sich handelt. Anschließend kann man durch hochklappen der Scheibe seine Antwort überprüfen. Toll! 
   
Die ersten 4 Scheiben auf dem Weg sind gar nicht so einfach zu erraten.  Besonders nicht, wenn die Bäume zur Zeit keine Blätter tragen. 
   
Eine Herausforderung ist der "Naturertastungspfad". Augen zu, und dann an dem Seil längslaufen. Ein ganz irres Gefühl, man glaubt man sei im Urwald.

(Bilder links und unten)  
   


Weiter geht es mit den nächsten Stationen,die alle ganz toll aufgebaut sind. Für jede Station haben Viktoria und Mareike selbst die Pfähle eingesetzt und die Schilder mit dem Lötkolben gebrannt.  
   


Und schon kommt die nächste Überraschung auf dem Weg: Eine Futterstelle für Tiere, auch ebenfalls sehr liebevoll angefertigt.

(Bilder rechts und unten) 
   


Der Weg ist natürlich noch nicht zu Ende, an einigen Stationen möchten die Pflanzen gerne wissen, wie sie denn heissen. Ausnahmweise geben wir auch eine Lösung bekannt: Das Bild rechts und das Bild unten links gehören zusammen. Hätten Sie es gewußt?  
   
Neben den "schwierigen Aufgaben" gibt es aber auf dem Wege noch einige weitere Attraktionen: So ist eine Baumscheibe mit einem Loch durchbohrt, und wenn man dann dort durchguckt, führt der Blick direkt in die Totenstatt.   Auch für verschiedene Augengrößen wurde vorgesorgt. Durch herausnehmen eines Distanzringes wird das Blickfeld vergrößert (das Loch größer).

Bilder unten: Der Blick durch das "Loch"  
   
Wußten Sie, das Oldendorf 1922 mit Strom versorgt wurde? Dieses und andere Daten können Sie auf einer größen Baumscheibe bewundern  

Bilder unten:
Das Oldendorfer "Zahlenwerk"  
   
Ein Wetterwarngerät befidet sich auch auf der Strecke, ein solches wurde auch schon in der Steinzeit im Luhetal verwendet: Simpel und einfach: Man nehme einen Stein, hänge ihn auf und warte, was passiert  Zugegeben: Das Warten kann unter Umständen etwas länger dauern (schließlich ist hier sogar eine Erdbenwarnung mit eingebaut.)

Bilder unten: Die "Wetterstation" 
Mit diesem Pfad ist Oldendorf um eine Attraktion bereichert. Danke an Viktoria Koch und Mareike Kröger. Nicht nur die Beiden, sondern wir alle hoffen, daß dieser Weg mit den Schildern lange erhalten bleibt und nicht blindwütig zerstört wird.

Das Ganze bietet sich hervorragend für einen Rundweg an:
Einstieg am Mühlenweg 10, den Pfad entlang, am Ende links halten und über die Luhebrücke in Richtung Totenstatt, dann Marxener Straße in Dorfrichtung gehen, nach der Brücke links in die Kösterstraße und am Ende wieder in den Mühlenweg. Dieses ergibt einen Rundkurs von 3,2 Kilometer, Zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad (Mit dem Rad wird man ziemlich am Anfang ca. 100 Meter schieben müssen, der Rest ist gut befahrbar).  
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