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Datum: Sonntag 14. September 2008 Ort: Oldendorf/Luhe Uhrzeit: ca. 16:00 Uhr
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Langsam nähert sich der alte klapprige Reisebus samt “Klausi-dem-Busfahrer“ am Steuer und einer Schar von Brüdern auf seinen Sitzen dem Ausgangs und Zielpunkt dieser einmaligen Reise an die Mosel mit Ö, dem Feuerwehrhaus in Oldendorf/Luhe. Plötzlich wurden die Brüder wieder munter, plötzlich schien wieder Leben in den Bus zu kommen, plötzlich schien das leider unglücklich verpasste Ziel, das Erreichen des Frühschoppen Finales auf der Moselsternhütte in Cochem (och Mensch schade aber auch), schlicht und einfach vergessen, als würde es in diesen Minuten niemals ohne uns stattfinden. Es war nicht einfach nur Freude, sondern auch noch pure Erleichterung zu spüren, die nicht nur um sich griff sondern alle gleichbleibend festhielt und nicht mehr loslassen wollte. Aison aber strahlte noch eine Spur weit mehr als alle anderen, denn es war nicht nur Adriane die am Anfangs- und Endpunkt der Reise auf ihn wartete, neeein sondern auch noch sein neuer, schicker, von Jörn Zimmer käuflich erworbener AUDI-Power-Bolide der da sauber (ja Aison, er hatte wirklich KEINE Schramme oder dergleichen) und gut gepflegt auf ihn wartete… Thies hingegen strahlte nicht ganz so frei heraus… es kam nur seine Mutter vorbei. Aber dafür gab‘s auch keinen Kuss, zumindest nicht für mich ersichtlich. Doch wollen wir noch nicht ganz soweit nach vorne preschen (etwas heb ich mir ja immer noch für später auf) sondern beginnen lieber damit wie alles begann, nicht in Cochem, nicht an der Mosel und schon gar nicht an ihrem legendären Stern, damals im Frühsommer des Jahres 2008…
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N R . : E I N S Die Versammlung
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La Klasse… jaja ist klasse! Da steht eine der wichtigsten Versammlungen in der Geschichte der Faslamsbrüder Oldendorf/Luhe e.V. an und es findet sich fast Partus kein geeigneter Versammlungsraum in unmittelbarer Nähe des Dörphus, den ja sonst in gewohnter Art und Weise die Brüder anzupilgern zu ersuchen. Kabel wurde aufgrund dieser nicht unwichtigen Personalie schon ein klein wenig nervös, wusste aber das er noch ein Ass im Ärmel und auf die Hilfe seiner anderen Bruderschaft zählen und mit Ihnen rechnen konnte… und zwar der Bruderschaft der Schützen, im Klartext auch Schützenverein genannt. Da zufälliger Weise die Aufenthaltsräume beim Schießstand an diesem Freitag Abend unnützer Weise nicht wie alles andere im Dorf genutzt oder für Feierlichkeiten schlichtweg empörender weise missbraucht wurden, nutzen wir sie halt dann kurzer Hand und schon war das Problem gelöst! Da Dank des neuen Anbau Flügels gleichzeitig nicht auf die ein oder andere Sport- oder Gesundheitszigarette verzichtet werden musste (Siehe hierzu auch Harde Meier und die Dörphus Kippe aka Das Faslamsfest 2008), denn in unserm Anbau darf anders als im rauchfreien Dörphus schon auch mal gequarzt werden, und noch genügend Platz für eine Leinwand samt Beamer vorhanden war stand der Präsentation der einzigartigen Idee nichts aber auch gar nichts mehr im Wege… Fabian, unser Schriftengel, hatte sich hierfür nicht einfach bloß vorbereitet, ne ne, er hatte sich vorgearbeitet, und zwar bis dahin wo wir später noch hinwollten… und noch ein ganzes Stück weiter! Er war an diesem Abend und schon weit weit vorher geistig und seelisch mit Sicherheit an der Mosel mit Ö gewesen. Es muss einfach so gewesen sein denn seine grafischen und detailierten Künstler Künste über das uns zu erwartende “Spektakel“ ließen keine Wünsche und Fragen mehr offen. Kabel jedoch war auch nicht weniger vorbereitet als Fabian und hatte schon noch die ein oder andere Frage, ähnlich wie ein Polizeibeamter in Peto, der einen Betrunkenen von einer Milchkuh runterzieht und als Antwort bekommt. “Aber Herr Polizist, sie hatte doch so dicke Euter…!“. Die Fragen die sich Kai hier stellten waren sicher nicht so lustig oder grundlegend bluternst… sie waren Beides! Wer würde mit auf diese Reise an die Mosel ins “schöne“ Cochem kommen? Spätestens hier merkte man dem eingespielten Vorstandsteam ihre Souveränität an denn ein Rad griff quasi ins Andere. Fabian gab die Namenslisten zum Eintragen rum, Bauer reichte sich Kabel den kühlen goldenen Hopfen und David checkte kurz die finanzielle Lage, ohne eine erkennbare Blässe zu entwickeln. Nachdem auf diesen Abend sowie die positive Entscheidung vieler Brüder spontan ja zu sagen, und ihr Mitkommen der Versammlung zusicherten entsprechend angestoßen wurde (vergesst doch mal die Kuh hier Mensch!), ging die Zeit so nach und nach dahin… wie die schlechte Laune am Morgen des 12. September 2008!
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N R . : Z W E I Die Hinfahrt
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“Fettes Brain-in-da-Sun-Wetter Digga…!“ “Mausebäckchen ist das nicht ein graziöser, wunderschöner, zum dahin schmelzender Morgen…!“ “Geil… Krass… Stofffff… SAAUUFFFFFENN…!“ So oder so ähnlich dürfte es sicherlich durch die Schlafzimmer der einzelnen Wohnungen der Faslamsbrüder an diesen Freitagmorgen, den 12. September 2008 gegen 07:30 Uhr, geschalt haben. Der Tag war da, der Tag der Reise, der Tag der Tage, einer von 3en… Volle Attacke! Geilstes Wetter, beste Laune… und es gab einfach kein Zurück mehr .Gott sei Dank gab es das nicht! Leider gab es das für Manche von uns doch, wer hätte das gedacht. Zumindest irgendwie für deren 2 die sich einfach kurzerhand, so ein paar Tage vorher, mal folgendes dachten: “Mensch, ich hab ja doch keinen Bock, und Zeit schon gar nicht mal so recht… und du? Ne Ja ja ne nicht wirklich. Absagen??? Hmm… Quatsch. Wir haben doch noch etliche Stunden Zeit dazu! Morgen dann vielleicht, na schaun we ma…“ David und der Rest, sprich Alle, sprich WIR ALLE waren aufgrund dieser kleineren Belanglosigkeit schwer begeistert (im Prinzip war ich aber vorher auch schon schwer). Jungs, jetzt mal im Ernst: Das war doch wohl nicht euer selbiger oder? Da wir uns ja hier im fairen Rahmen bewegen und auch weiterhin bewegen wollen, zumindest meistens, verzichte ich mal auf die namentliche Nennung unserer beiden Dessatöre. Mal so als kleiner Tipp unter uns Pastorentöchtern: Ich würde euch empfehlen bei den nächsten Festen der erste beim Auf- und der letzte beim Abbauen zu sein… und dazwischen nicht den Rest vergessen. Durch Leistung kann man vieles eben wiederum vergessen machen. Denkt mal drüber nach. Als ich an diesem Morgen frisch und motiviert bis in die Kehle am Feuerwehrhaus eintraf, stachen mir sofort 3 Dinge in die Augen: “Klausi“, wobei ich da noch nicht wusste das “Klausi“ “Klausi“ ist, sein Reisebus besser gesagt Reiherbus, denkt euch zuerst mal euern Teil, und die kleine aber elitär wartende Horde Brüder, die durstig und reisebereit reisebereit und durstig waren! Die Fahrt war schön, der Weg zur A-Bahn etwas Mühsam aber locker und die ersten Kästen glaubten ihren Flaschen nicht zu trauen. Sie wurden quasi nur so rausgezogen. Einzig und allein die etwas schlechte Luft, zumindest die immer schlechter werdende im Inneren des Faslamsbrüder transportierenden Reisebusses, nervte langsam aber sicher ziemlich wie der Animateur auf der Moselsternhütte! Jockel wollte dem geschickt ein Ende setzen und setze fast der Dachlucke und den ziemlich dicht hinter uns fahrenden 40 Toner geschickt ein Ende. Hat nicht viel gefehlt doch im letzten aller letzten Momente erwischte er den entscheidenden hellen Moment und hielt die Lucke fest. Wat häff wie lacht und der LKW hielt seltsamerweise fortan auch mehr Abstand. Der Freitag zog sich so dahin wie Kaugummi unter einer Tennissocke und die Fahrt war einfach nur der Hammer. Toll gewesen voll gewesen, und das dann knapp 8 Stunden lang. Eine Hammer geile Hinfahrt, soviel sei gesagt! Es wurde gelacht, gesoffen und gesungen. Hans-Hans und Heiko “Horst“ Köhler sangen ihr BÖHSES-Duett und der Ein oder Andere machte immer mehr Striche auf unser Wer-pisst-wie-oft-auf-Klausis-Bustoilette-Liste. Stau und Stockende Verkehrsbildungen wurden ebenso gefeiert wie unsere traumhafte Ankunft in Cochem an der Mosel… ha ha, es war jedoch nicht Cochem! Mich zu fragen wie der komische Ort nun hieß der ca. 10 oder so Kilometer von Cochem Cont entfernt lag, würde ungefähr soviel Sinn machen wie einem Dornenbusch das Alphabet zu erklären. In jedem Fall fing‘s an zu pissen (wir taten es dem Wetter im Übrigen gleich). Das “Hotel“ was wir danach bezogen, sollte noch so seinen Spaß mit uns erleben und sicher seinen Namen von “Zum guten Onkel“ in “Under-Construction“ ändern, was man schon alleine an der Tatsache erkannte das nach nicht einmal rund 10 Minuten das erste Bett einen hölzernden Teil des Rahmens “verlor“… wir waren ja auch nur zu 7. den Belastungsbereich testen! Also war nur eines jetzt von großer Wichtigkeit: Weiter feste trinken, nüchtern kamen wir aus der Sache jetzt eh nicht mehr heraus. Als Micha uns dann draußen herzte, er reiste extra und alleine aus Geschäftsgründen nach, hetzten wir in die bereitgestellten kleineren und sehr viel engeren Busse um uns von einen mürrischen, alten Sack der etwas schlechte Laune hatte (keine Angst nicht Klausi) dann endlich nach Cochem in den “Moselstern“ kutschieren zu lassen.
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N R . : D R E I Die erste Nacht in Cochem
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Der Moselstern sah so aus wie man sich das immer vor seinen geistigen Auge vorgestellt hatte: Ein schön billiger und einfältiger Touristenabklatsch wo du auch schon gleich wusstest was die Stunde geschlagen hat. Richtig; Kaffeklatsch mit Oma und Tante G-Punkt, die anscheinend das erste Mal richtig einen Saufen waren oder es in jedem Fall nun hier mal vorhatten. Namen wie “Die Rüstige Rentner e.V.“ oder “Ralle-knackt-sie-alle“ stachen mir spontan mal in die Augen… und das tat so richtig weh. Aber war mir eigentlich eh extremst mal wurscht, wir waren ja zum Saufen hier. Nur schienen wir mal wieder anders raus zustechen als der Rest… wir waren einfach 70 Jahre jünger! Ohne Scheiß das ging ja gar nicht für uns junge Hüpfer die gehofft hatten auf selbige hier zu stossen. Gut okay Kristof “Mister Gentleman“ Rund fühlte sich wohl wie im Paradies. Nach nicht einmal der ersten Stunde hing er schon bei der ersten “Rüstigen“ Dame an den Bäckchen und kraulte dann auch munter und ungeniert drauf los. Als ich an den Turteltäubchen so vorbeiging hörte ich nur die uns allen altbekannten Romanze Worte wie “Ich mag‘s gern da und so und hart und….“ Neeeee Stopp! To much Information dachte ich mir, bis hier hin und nicht weiter! Wir machten uns mit ein paar wenigen Brüdern nach einem super leckeren Essen (wirklich jetzt das war top!) und komischen Mischgetränken (die in Cochem kippen den Schnaps auf die Cola!) nun endlich auch mal auf, Cochem und sein weltbekannte Nachtleben zu erkunden… um das jetzt mal vorweg zu nehmen viel sahen wir eigentlich nicht, dafür aber das Wesentliche! Es gab die große Brücke die wir nehmen mussten um ans andere Ufer zu gelangen (schön zweideutig), die Burg oder das Schloß oder was weiß ich was auf den Berg da stand und es gab… Jusuf… viel mehr gab es aber nur den EINEN Punkt, nur EINEN Platz, den wir an diesem Abend und den folgenden ansteuern konnten, es ging ja gar nicht anders. “ZUM SPITZEN ECK“ ein spitzen Fleck sag ich euch. Als Jusuf uns kommen sah dachte er sicher auch nur Himmel, die Hölle schickt uns ihre Boten… und sie hatten Durst und zwar wie Sau. Jusuf hingegen hatte Havanna. So kam zusammen was zusammen kommen musste und wir endlich zu unserer geilen Partynacht in Cochem! Wie viele Scheine letzten Endes so ihre Besitzer wechselten, ließ sie von mir nicht so recht mehr zählen, doch das war erst mal egal. Fröhlich singend, tanzend und dergleichen machten wir uns irgendwann gegen Morgen auf den Weg Zum guten Onkel, wenigstens mal etwas pennen…
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N R . : V I E R Der erste Tag in Cochem
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Das wir an diesem Samstag Morgen (wie auch im Übrigen am darauffolgenden Sonntag) den 13. Septembers 2008 sogar mit einigen Salutschüssen geweckt wurden, war für uns dann doch recht neu… Erstens war nun nicht das Neujahrsfest zu feiern, zweitens demzufolge schon gar nicht Faslam und drittens galten uns diese Schüsse eigentlich auch gar nicht. Aber, großes Fragezeichen, wem denn dann? Keine Ahnung. Die Hausherrin dachte es wären wir, das sollte zumindest reichen… waren wir aber nicht, egal was soll’s. Wir würden eh am morgigen Sonntag sehen das wir schnellsten aber aller schnellstens das Weite suchen. Die Erklärungen erklären sich in diesen Bericht schon selber mit der Zeit. Heute Morgen suchten wir aber erst einmal den reich gedeckten Frühstückstisch auf und vergingen uns an den Zärtlichkeiten des Büffets bevor dann zur Abwechslung Klausi auf uns wartete, denn diesmal fuhren wir mit unserm eigenen Bus dorthin wo’s wehtut. Vorher aber wurde der typische Morgen mit einem schönen Johnny Walker Cola abgerundet… nein eher gesagt mit zwei (oder doch drei?). In jeden Fall glühten wir alle wie sich das für uns gehört schön vor, schließlich konnten wir beim HIGHLIGHT der Fahrt ja nicht ganz nüchtern ankommen oder was? Ja ihr habt richtig gehört! Das Highlight der Ausfahrt stand an diesem Morgen an, der sagenumwobene Frühschoppen auf der Moselsternhütte: Bestes Norddeutsches Wetter (Es goss wie Schwein), schön den Weg durch die Weinreben gewandert um sich dann in einer nervigen Art und Weise, die sogar mich alt aussehen lässt, dermaßen dumm von diesen Entertainer Animateur Amateur vollquaseln zu lassen, das dir das Bier schon wieder rückwärts aus den Ohren kam. Glücklicherweise drückte der Schall, der genau in unsere Richtung aufgestellten Boxen, das Bier wieder postwendend zurück… oder eben den Wein. Gab davon auch nicht man nicht so wenig. Und der schmeeeeckt! Sämtliche Versuche von Micha oder Kabel die Box doch mal ein wenig zu drehen wurden dummerweise vom Personal schnellstens und gekonnt revidiert! Hans-Hans, Lennart und Thies spielten sich dann ein wenig in den Vordergrund. Okay teils dann doch nicht so freiwillig aber Jungs, das habt ihr sauber hinbekommen. Sie bildeten ein Team, DAS Team natürlich und hatten dann auch einige tolle und sinnfreie Aufgaben zu erfüllen. Nehmen wir gleich mal die erste zur Demonstration, alleine schon wegen dem saudummen Geschwafel des Animateurs (Sorry aber der ging mir sowas von auf die Eier). Eine Weinflasche sollte bei ausgestrecktem Arm in der Hand gehalten werden. Diese wurde dann von einem anderen Teammitglied ebenfalls bei ausgestrecktem Arm befüllt. Je mehr Wasser in der einzufüllenden Flasche blieb umso besser. Wie sagte der Amateur doch in seiner witzigen Art: Hiiieeeer… DEHR LECHNART, DEHR HAANS, UND DEHR THIIIIES… “Ich trinke ja auch abends nicht soviel, das meiste verschütte ich…!“ Tötötötö…! Klasse du, echt! So ging das ungefähr die ganze Zeit, bis plötzlich Sven-R-G auftauchte und zu unser Runde stieß (Er reiste ebenfalls aus privaten Gründen selber nach) und die Elektrik endlich dann ein Einsehen oder ganz einfach gesagt genau wie die Meisten von uns die Schnauze von der Scheißelaberei voll hatte… sie ging nicht nur mal in die Knie sie legte sich glatt hin und Feierabend. Jetzt wurden alle außer uns so richtig hektisch was uns jedoch nicht dran hinderte ein paar Kracher aus dem gewohnten Faslamsbrüder Repertoire singtechnisch rauszuhauen. Wir hatten unsern Heiden Spaß…
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N R . : F Ü N F Die zweite Nacht in Cochem
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Spaßig wurde das dann noch im weiteren Verlauf des Tages als wir (schade schade) die Moselsternhütte leider wieder verlassen mussten (für immer und ewig, das schwöre ich) um uns der Rundfahrt auf der Mosel mit Ö zu widmen. Schön im Regen… wie auch bitte sonst. Es pisste übrigens fast nur an diesem WE, aber das war uns mal völlig Latte. So konnten wir immerhin den nass Ausgleich zwischen Außenbereich und Innenbereich des Körpers wieder herstellen! Um diesen auch gerecht zu werden stand abends wieder das gewohnte Programm in Cochem an: Zulangen und Schlagen im Moselstern, wo uns gleich 20 neue Versionen von “Ein Stern der deinen Namen trägt…“ um die Ohren gehauen wurden und du dir dachtest “Eine Faust die deine Fresse trifft…“ und danach Lötten bei Jusuf “Zum Spitzen Eck“… aber was war das? Da standen doch auf einmal 3 Asiatinnen vor uns, und die waren zumindest jünger als der Rest der Übrigen feiernden Gästeschar! Donna, Litt und Chen, die wollen doch nicht etwa… doch sie wollten… Mucke machen und das mit Allem was dazugehörte! Vielleicht waren’s dann doch eher drei Chinesinnen mit nem Kontrabass, den soviel Kontra wie sie unsern lieben Sven gaben hatte der gar nicht verdient! Eher dieser nerv tötende Kasperkopf der meinte Micha einen von den Paarungsritualen eines Hängebauschweines zu erzählen. Aber keine Sorge. Kasperknutt wurde irgendwann dann einfach mal so dermaßen lästig das wir ihn ganz schlicht und einfach an die Luft verfrachteten! Dort konnte er sich dann mal mit der Brücke unterhalten. Die sollte jedenfalls in der Lage sein solch dumme Schwingungen aufzunehmen! Zum Stichwort Brücke: Die wurde auch mal wieder feierlich benutzt um Jusuf’s Kneipe anzusteuern. Hurra, Hurra und nichts wie weg ins “Spitze Eck“. Der Abend war also mal wieder erfolgreich bis die Lampen glühten. Da wir an diesem Abend nicht nur Havanna Trink technisch sondern auch noch Pizza technisch perfekt unterhalten wurden verging die Zeit doch glatt ma wie im Flug, bis draußen plötzlich ein paar Scheriffs samt Blau/weißen Partybus ihre Parkposition erreichten und du schon wieder wusstest was jetzt kommt: Hans-Hans, Heiko, Stardust und Lennart wurde die Tür geöffnet und alle 4 schritten fröhlich grinsend zu uns anderen herüber. Nun das war passiert: Heiko war einfach voller Energie und musste diese dann auch mal friedlich absorbieren. Zufälliger- wenn nicht gar idealerweise bot sich dafür die Leuchtreklame am Eingang der “Moselstern“ Disko gerade zu an. Es kam also mal wieder wie es kommen musste. Er klimmt los und zack, rumms, und tschüss… das wars dann mit der Leuchtreklame. Unsere 3 Mitstreiter die gar nicht mehr zu ihrem Einsatz kamen kringelten sich vor Lachen… die herbeigerufenen Ordnungshüter des Gesetzes allerdings eher weniger was letzten Endes zu der Situation führte das Heiko etwas länger “Interviewt“ und später samt Gefolgschaft am spitzen Eck bei Jusuf ausgesetzt wurde. Im späteren Verlauf des Abends schlief er dann einfach seelenruhig den Schlaf der Gerechten auf Jusuf‘s Stühlen in der Ecke. Da kann mal einer sehen wie mukelig die Bude für uns war!
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N R . : S E C H S Der zweite Tag in Cochem
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Mukelig war alles an diesem Sonntag den 14. September 2008. Das Aufwachen mit einem Schädel der sich anfühlte als wäre er in einer Waschmaschine bei vollem Schleudergang, die Erinnerungen an den Rest der letzten Nacht die irgendwann gegen 5 im Zimmer der Partyfreunde Hans-Hans, Thies, Lennart und Kristof bei Dirty Uwe endete, sowie die Erkenntnis das uns eine fantastische 7 stündige Rückbusfahrt anstehen würde. Die Eindrücke der letzten Nacht überwiegten jedoch und nicht zuletzt deswegen, weil Lennart und Hans-Hans voll wie Sau das halbe Hotel zusammen sangen. Ja ja, alle Faslamsbrüder leben noch und sie leben auch weiterhin so wie du und ich. Jetzt wissen das auch wenigstens die Anderen Gäste der Herberge. Als ich dann der ganzen Feierlichkeit wie erwähnt gegen 5 so meinen Tribut zollen musste wäre ich fast über die Stehlampe im Flur geflogen. Wieso die da stand…? Keine Ahnung aber dort war sie wenigstens besser aufgehoben als in jenem eben erwähnten Zimmer! Wie sagte ein nicht näher zu erwähnender Faslamsbruder am Frühstückstisch an diesem Morgen? Im Badezimmer lagen eh mehr Scherben als Fliesen! Tolle Sache, wir sollte vielleicht doch bald mal verschwinden. Als wir den Rat den wir alle uns selber stellten lieber schnell befolgten lief uns draußen vorm Gebäude eine aufgeregte Dame quasi in die Arme. Gut sie hatte uns nicht viel zu sagen stellte aber denn noch eine Frage ganz gezielt: “Welcher von euch Arschkrampen ist eigentlich Lennart?“ Gott sei dank war dieser grad am Packen und wir verschwanden kurzerhand so schnell und möglich mit Lennart dank Klausis Hilfe ohne große Umschweife aus diesem kleinen Ort, der nicht Cochem hieß und heißt, zurück auf die A-Bahn Richtung Oldendorf/Luhe City Central!
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N R . : S I E B E N Die Rückfahrt
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Es herrschte wieder einmal Stimmung in der Bude und die Rückfahrt wurde ein Highlight wie der Rest des Wochenendes. Das Bier fing wieder an zu schmecken, das Wetter wurde auch nicht besser und die Bustoilette sah ihrer Größten Herausforderung entgegen: Hans-Hans konnte einfach nicht mehr inne halten, er musste Kotzen! Dies bescherte ihm auf der Piss-Liste nicht bloß einen Strich sondern einen riesen großen unverkennbaren Kreis und brachte uns dazu den Reisebus in Reiherbus um zu benennen… um ehrlich zu sagen viel mir dieses tolle Wortspiel erst beim Schreiben des Berichtes ein! Ein tolles Spiel spielte auch Flopsen, der an einer Tank rast den Tank Wart spar fuchsige 8,50 € in die Hand drückte und dafür nicht mehr als einen 0,2 Liter Kaffee sowie etwas Schokolade bekam. Scheiß Deal Alter würd ich sagen! Nachdem die große uns allen bekannten Burger King Kette ebenfalls besucht und die letzte Etappe der Busfahrt eingeläutet wurde, ging uns das allen fantastisch. Ausgepowert aber fantastisch… und was war das? Das glaub ich ja nicht, das kann ja gar nicht sein. Da viel mir doch glatt erst wieder eine gar nicht so kleine Kleinigkeit ein besser gesagt ich sah sie auch. Da flimmerte plötzlich vorne im Bus ein Videofilm auf den Busbildschirm und zeigte… uns. Uns alle und all das Geleistet und Erlebte an diesem WE! Thies der Schlingel hatte alles mit seiner Kamera auf Video festgehalten und spielte uns das nun noch einmal vor. Einfach nur geil kann ich sagen… vielleicht werden wir diesen Film in Zukunft noch mal sehen. Ihr werdet Tränen lachen! Kurz vor der Ankunft in Oldendorf, der Film war nun auch schon einige Zeit vorbei, weckte uns alle ein greller durch Mark und Beindringender Blitzschein auf und versetzte uns in die freudige Erinnerung wieder fast zurück sein zu würden… Wir wurden in Ehlbeck geblitzt!
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Datum: Sonntag 14. September 2008 Ort: Oldendorf/Luhe Uhrzeit: ca. 17:00 Uhr
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Nachdem die letzten Sachen den Bauch des Busses verlassen haben, die Bierkisten wieder fein säuberlich sortiert sowie natürlich noch einige Abschlussgetränke vernascht wurden stand der Zeitpunkt an Abschied zu nehmen. “Klausi“ standen fast schon Tränen in den Augen, denn so eine Fahrt hatte er selbst dann noch nicht miterlebt. Eine Fahrt die wieder einmal ihres Gleichen suchte. Einfach unbeschreiblich, geil, einzigartig und unvergesslich. Die Brüder gingen auseinander. Die einen fuhren nach Hause oder ließen sich fahren, die Anderen hatten doch noch etwas Bock und pilgerten zum Griechen. Wohlwissen das es hier nun nicht das „Spitze Eck“ gibt, aber dafür einen Spitzen Fleck! Ja Freunde, Brüder, Sympathisanten. Was soll ich noch groß sagen? Wieder gibt es einen schwarzen Flecken mehr auf der großen Deutschland Karte, den wir als Faslamsbrüder lieber erst mal nicht mehr besuchen dürfen und sollten. “Klausi“, unser “Klausi“, sorgte dann auch für das gebührende Schlussfazit der ganzen Reise, womit ich meinen Bericht auch passend und endgültig abschließen möchte:
“Mit euch darf man überall nur Einmal hin… Entschuldigen darfst du dich nicht mehr… aber lustiger als Ihr ist keiner den ich kenn! Bleibt so wie ihr seit denn es geht immer weiter und weiter und …“
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. . . P R O S T !
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Der Vereinspoet - J. Kleblatt -
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