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was bisher geschah…
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“Pfingsten… äh… worum ging’s denn?“ dürfte sich so manch einer im Nachhinein gefragt haben, explizit ausgedrückt Hans-Hans. Noch expliziter ausgedrückt, drückte er dem Fest so seinen Stempel mit diversen Aktionen oder Komasauf Anfällen der besonderen Art auf. Warst du eigentlich schon mit nem Blumenstrauß bei der älteren Dame im Mühlenweg? Nicht? Na ja. Wie heißt es in der Werbung doch so schön? Ein Fest ohne Hans-Hans? Ohne mich! Apropos: Ein Fest ohne, besser gesagt ein Samstag Abend ohne, traf hier eher auf Thies als auf Hans-Hans zu. Da er wie von nem Stier durch die Straßen gejagt, abends nach seinem Sincro-Brechreizanfall feat. B-Jörnchen plötzlich und unerwartet, als plötzlich und unerwartet die Pfingsttaufe die sich grade genüsslich ihren Weg durch Thies Speiseröhre bahnte, wieder raus an die frische wollte… die frische Luft, wie wild von dannen sprang. Er sprang auf und markierte sein Revier in ungewohnter Art und Weise… man kann schon sagen er hat “eine Line gezogen“, besser gesagt gebrochen. Einziger Unterschied hier: Sie war nicht weiß. Weg war er aber trotzdem. Weg war auch die Langeweile an diesem schönsten aller schönen Wochenenden, denn die Aufbautage, an denen alles dermaßen fantastisch funktionierte das sogar eigene Geschäftsideen (DAS neue Kultgetränk: Havanna-Club/Köhler) entstanden und Giebel sowie Zeltbauerkenntnisse fröhlich an die junge Garde weitergegeben werden konnten, blieben dieses mal tatsächlich nicht ungenutzt oder langwierig bis zur letzten Sekunde liegen. Das Wetter spielte im Prinzip auch an allem Tagen und am Tage unseres Festes mit, so das wir feste fetzen und feiern konnten… bis die Samtgemeinde diesbezüglich sogar David und uns Lobpreisungen am Telefon entgegen schmetterte das es nur so krachte. Da die Pflanz Tirade am Samstag mit einen der Höhepunkte darstellte (Hans-Hans hatte seinen persönlichen bei B-Jörnchen und Mini Schleuder bei Gunna und Gesche die inflagranti von Sven-R-G erwischt wurden bis die Zaunlatten brachen), ein neuer Geschwindigkeitsrekord aufgestellt werden konnte (selten sind wir so langsam und ohne der Motivationsgrenze von 0,000000023 % unterwegs gewesen) und die Sonntag abendliche Party mit einem sensationellen Besucheransturm, der die 600er Schalgrenze knackte, schön nach vorne ging konnte man wieder einmal stolz und mit entsprechend geschwelter Brust behaupten: Wir sind die Geilsten! Da es diesen Punkt, ein selbst gesetztes Ziel unsererseits, immer wieder zu beweisen gilt, ruhte man sich natürlich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern machte sich fix daran, das nächste Ereignis geistig, seelisch und fix zu planen… und fix ging es dort ganz sicher zu, denn wir kommen jetzt zum abschließenden, unglaublichen, alles bisherige in den Schatten stellenden letzten Teil der wichtigsten Deutschen und Internationalen Erzählung der letzten Monate, ja vielleicht sogar der letzen Jahres… der einzigartigen
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K A P I T E L 11 SONNTAG, 24. AUGUST 2008
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Was passiert wenn man plötzlich eine einzigartige Idee hat und diese unbedingt in einer Art von Geschwindigkeit den Kopf verlassen muss wie man selber den Essentisch, weil eine bestimmte Sache ganz schnell wieder aus einen raus möchte? Genau, man setzt sie um! So geschehen an einem Freitag Abend im August, als dutzende der anwesenden Faslamsbrüder, wenn ich mich genauer erinnere sogar alle, fröhlich dafür stimmten das wir uns als Verein beim diesjährigen Heideblütenfestumzug entsprechend präsentieren wollten! Da auch rein zufälliger Weise eine Woche später unser weltbekanntes Landkreisübergreifendes Stoppelfeldrennen anstehen sollte, welch passende Fügung des Schicksals, durfte diese Aktion auch als Werbung nicht unbedingt die schlechteste Idee gewesen sein… Teile der Ausführung im Nachhinein jedoch schon. Stephans V8 Quadro Power (und so weiter) diente hierfür Idealerweise als passendes prestigeträchtige Objekt. Da uns eine selbständige Mitfahrt von der Blau/weißen Anti Spaß und Partybehörde “strengstens“ (uuuh) untersagt wurde, entschieden wir uns kurzerhand am Freitag vor dem großen Umzug den Wagen auf einen Anhänger zu stellen und diesen entsprechend zu schmücken, sprich zu Pimpen. X-Zibit wär sicher stolz gewesen… Klee-X-Zibit war’s aber auch! Die Kraft des V8, so kam man schlussendlich ins Gespräch, könnte man so ja in jedem Fall röhren lassen. Thies sollte am Tage des HBF-Umzugs, der das Leben des V8 für immer verändern sollte, eine entscheidende und tragische Rolle zugleich spielen. Interessanterweise erblickte man vor Umzugsbeginn wieder einmal Gesichter die man vorher beim Aufbautage nicht erblicken konnte, und das lag diesmal sicher nicht am Alkohol. Aber wichtig ist ja auch nicht das Helfen für die Veranstaltung sondern das mit JA Stimmen auf der vorherigen Versammlung! Großes Dankeschön an die entsprechenden Personen… Aber konzentrieren wir uns nun auf die letzten Stunden des armen V8. Der Motor heulte, die Aktion war ein voller Erfolg, die Leute waren begeistert, wir waren sicher auch einer der lustigsten Wagen… bis man dann zur neuen Heidekönig kam und Flopsen eine goldige ja fast schon brillante Idee hatte und er diese Thies auch sofort und ohne zu zögern mitteilen musste: „Thies… gib Gas…!“ In seinem jugendlichen Leichtsinn wollte er der Queen mal mächtig imponieren, schaffte dies aber nur in Form eines ziemlich aggressiv aussehenden Pferdekutschers, dem fast die Gäule durchgingen… und nicht bloß seine sprichwörtlichen! “RÖÖÖÖÖÖHR“ das Geräusch ging durch Mark und Bein und die Pferde konnten grade noch so an der Kutsche gehalten werden. Ratzefatze schwang uns “Peitschen August mit der Zipfelmütze“ selbige Peitsche und knallte sie mit einer Wucht auf das Dach des V8 das Thies nur so am zucken war als wäre er auf Crack on Tour! Prompt machte der Motor dann auch die lang erwähnte Grätsche und nun fast gar nichts mehr. Es qualmte und rauchte und man stellte nach den ersten Ermittlungen fest das “nur der Keilriemen“ runter sei. Das lässt sich “leicht und schnell“ beheben… aaaah ja… wir werden sehen…
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K A P I T E L 12 MITTWOCH, 27. AUGUST 2008
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Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt… drittens kommt es dann meistens doch so wie man sich das denkt, nur komplett anders als eben jenes anders was man sich vorher so zurecht gedacht hatte. An vierter Stelle folgt dann meistens daraus folgend die Verzweiflung bevor schlussendlich die Resignation einsetzt und man sich nur noch sagt: “Prost…“. Alkohol ist zwar bekanntlich keine Antwort aber man vergisst doch dann die Frage. So geschehen auch in diesen Tagen, denn Stephans V8 stand immer noch unangetastet wie eine Kondompackung im Vatikan da. Es war ja schließlich “nur der Keilriemen“ runter, so sagte man ihm und bis zum Rennen wären immerhin “noch ein paar Tage Zeit“. Also machte man sich zu erst mal an etwas ganz anderes ran. Keine Frauen oder dergleichen sondern dem Aufbauen fürs Stoppelfeldrennen. Da ich als erster am Felde eintraf samt Eddy the Teddy, und wir auch schon Thies in Schlangenlinien ankommen sahen (das parkende Auto wurde grade so verfehlt) begannen gleich die ersten Diskussionen was wo hinkommen sollte noch bevor Kabel Kai es uns gleichtat und sich zu unserer ilustgen Runde dazugesellte. Hans-Hans alias Caroline Ehlert (entschuldige aber das musste einfach nach dem Aufdruck auf deinen Blaumann der da lautete, “C. Ehlert“ erwähnt werden) sowie der Rest vom Schützenfest trafen so ganz allmählich auch schon ein. Geschwind wie ein Orkan mit Windstärke 0 wurde erst einmal weiter analysiert und vorgeschlagen und 4 Kästen Bier ambulant noch vor Ort verhaftet bevor dann doch schon die Fahnenmasten geholt werden konnten. Da Köschel sich samt Trecker und Anhänger seiner Sache nicht so hundert pro sicher war dauert alles etwas länger. Aber lieber sicher fahren und ankommen nicht mehr fahren und im Krankenhaus drankommen! Ach ja, da “Feld“ mir noch was ein. Das frisch gestrichene und samt neuer Plane fertig restaurierte alte Stoppelfeldzelt (das von Heizers Anhänger) erstrahlte dank Fabian, Sven-R-G sowie Kabel Kai in neuem Glanz. In einem extra anberaumten samstäglichen Arbeitsdienst am 16.08. diesen Jahres wurde diese notwendige Tat vollbracht. Kann man auch ruhig mal löblich erwähnen finde ich und den 3en unseren Dank aussprechen!
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K A P I T E L 13 DONNERSTAG, 28. AUGUST 2008
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Um mal eins vorweg zu nehmen. Während die meisten von euch abendlich am Schuften waren, hab ich mir das mal mit der jungen Garde der Firma beim China Man in Winsen gut gehen lassen… das ging in diesem Fall mal leider gar nicht anders. Aber dafür wurde mir so einiges im Nachhinein “gesteckt“ was hier und da noch alles geschehen oder in manch einen “gefahren“ ist. Zum Thema gesteckt. Wie man am nachfolgenden Tag, ohne den jetzt mal vorwegzunehmen, sehen konnte lief das alles augenscheinlich fantastisch. Die Strecke samt Fahnenmasten sowie der Parkplatz + Fahrerlager wurden fertig abdressiert, die Straße sogar auch und ich dachte mir nur als ich das vollbrachte am nächsten Tag so sah: Donnerwetter, Respekt und Hut ab, das ging ja gut ab. Gut ab, um auf das nächste entscheidende Thema dieses Abends zu kommen ging auch Jockel, den irgendwie wohl der Schelm oder der bekloppte Frosch im Nacken zu sitzen schien und er sich wohl einfach mal dachte: “Motorrad… Stoppelacker… Ich… hmm“. Blitzgeschwind wie eine Menschenhorde, die eine grade eröffnete Media Markt Filiale stürmt kam er zu seinem persönlichen Ergebnis: “Ich fahr man Kross!“ Eigentlich hätte er das Kross auch durch Krass ersetzen können, denn so viel Glück wie er dann dabei hatte kann eigentlich mit keinem Wort beschrieben werden… beinahe hätte er selbst auch nicht mehr sprechen können. Mal als kleinen Tipp so unter uns: Ohne Helm fahren… okay… Fast ohne Sicht fahren weil dunkel… okay… das Dressierband nicht sehen… okay… da dann auch noch volle Kanne durch zu Brezeln und dabei die Holzpflöcke und das Dressierband um die Maschine zu wickeln und das bei vollem Tempo… okay. Das Jockel dabei nichts passiert ist… alle Achtung! Eigentlich müsste dies postwendend als neuer Eintrag in der Bibel unter der Rubrik “Wunder Gottes“ veröffentlicht werden. Aber wie heißt es doch im Volksmund so schön: Besoffene und kleine Kinder können nicht sterben… Faslamsbrüder anscheinend auch nicht! Schön das du auch weiterhin unter uns weilst.
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K A P I T E L 14 FREITAG, 29. AUGUST 2008
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Da ich in meiner ganzen Pracht auch wieder unter den Anwesenden des im Prinzip letzten Aufbautages weilte und mich das Erblickte faszinierte, denn es war im Groben schon sehr viel fertig, freute ich mich regelrecht auf die kommenden Stunden. Klar, wenn du am Anfang ein Ziel vor Augen hast wie ein Marathonläufer und im letzten Moment wieder an den Start zurück geschickt wirst weil irgendwas schief gelaufen ist (so geschehen letztes Jahr) und du in diesem Jahr feststellst: “geil gleich bin ich schon im Ziel und das man schneller als ich es letztes Jahr beim ersten Versuch gewesen wäre“, motiviert dich das noch zusätzlich! Es lief auch alles reibungslos wie Bier durch eine Speiseröhre. Das tat es auch erstmal wieder sprichwörtlich bevor man weiter dem notwendigen Dienste frönte. Da das himmlische Kind, genannt Wind, diesmal keine Flaute hatte und es auch nicht grade warm und dauerhaft trocken war machte man sich wenigstens wieder einmal etwas dreckig. Zwar nicht so wie im letzten Jahr aber wenigstens etwas. Der Wohn- sowie Zeitnehmerwagen kam schon recht früh an seinen Standort, die ersten Renner begrüßten uns auch recht zeitnah und die Tische und Bänke sowie Kleinarbeiten an der Elektrik mussten noch geholt und erledigt werden. Alles in allem stand der Großteil der Anwesenden eigentlich mehr rum als das er arbeitete, war also quasi so unnütz wie ein Arschloch am Ellbogen, aber dafür haben wir ja an den vorangegangenen Tagen extrem Vollgas gegeben, da tut ein wenig Erholung auch mal ganz gut. Ganz gut wenn nicht gar perfekt sahen unsere Werbungsschilder an den Ortsausgängen aus und waren Schlicht und ergreifend der Hingucker schlecht hin… was man schon alleine daran erkennen konnte, das eine Schar von mindestens 12 bis 13 Brüdern einem einzelnen Bruder zuguckte, wie dieser krampfhaft versuchte das Schild bei der Kreuzung Wetzer Weg/Marxener Straße alleine einzubuddeln. Aber irgendwie wurde das dann doch noch geschafft, zumindest stand jenes Schild dann später schön sichtbar an seinem Platz. Als weitere Highlights an diesem Tage wurde beim abendlichen Bierholen ein Polizeibesuch bei Bäckerhans zu Hause, sowie der Bestand vom Bierwagen entsprechend gezählt und protokolliert! Der Renntag konnte nun also fast kommen und, tadadada… er kam es auch fast. Aber eine Sache wollte man vorher ja noch kurzfristig erledigen... Stichwort Keilriemen? Na klingelt es wie ein Wecker morgens oder lauter? Zuerst waren nur uns Stephan und Hendrik verschwunden. Letzterer kam dann irgendwie hektisch wieder zum Felde zurück um Ede zu entführen. Dann wiederum klingelte plötzlich Jörn Zimmers Handy, der sich eigentlich in seinem wohlverdienten Feierabend sah… eigentlich. Kurzerhand fuhr dieser auch noch zum Ehrlich/Lübberstedt Manor. Aber was war da eigentlich schon wieder los? Von wegen nur der Keilriemen runter. Die ganze Umlenkrolle war im Arsch. Und da man allgemein ja schön bis zum Schluss warten wollte eher man das reparieren tut war leider auch das zeitliche Fenster einer Ersatzbeschaffung nicht mehr gegeben. Nicht einmal Jörn “Da Magic“ Zimmer sowie Stephans Chef, der das Service Mobil von Audi an der Strippe hatte, konnten ihm aus dieser verzwickten Lage helfen. Da half nur eins… “Prost!“… wie vorhin erwähnt! Aber was willste machen, konnte ja keiner ahnen. Nur schade das so was immer unsern Stephan trifft, der eigentlich noch nie ohne Probleme im Vorfelde oder überhaupt so richtig racen konnte. Aber warte: deine Zeit wird kommen, und sie wird schnell! Da die Probleme leider nicht wegzudiskutieren waren entschlossen wir uns sie bei einer kleineren Pokerrunde wenigstens weiter runter zu spülen, was auch hervorragend gelang.
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K A P I T E L 15 SAMSTAG, 30. AUGUST 2008
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Nomen est Omen ein gutes Omen, das an den 3 Aufbautagen nicht so das pralle Wetter herrschte, denn im Klartext heißt das mal wieder für uns, das dieser Umstand am Samstag in all seiner Herrlichkeit wettertechnisch nachgeholt wird. Schon morgens um 6e, als wir wie angekündigt völlig fertig nach der nächtlichen Pokerrunde bei mir im Keller das Feld betraten, lies sich erahnen wie geil das alles noch im Laufe des Tages werden sollte. Aber erstmal war eines vorab ganz wichtig: um halb 7 den Morgen mit nem typischen Faslamsbrüder Frühstück zu beginnen; Bier und Chips vom Vorabend! Was gibt es schöneres? Als nächstes stand das Projekt Fallschirm an, der wieder einmal als Unterstand der etwas anderen Art aufgebaut wurde sowie der Elektrik den letzten Schliff zu geben. Die restlichen Kleinarbeiten waren schnell erledigt und die Einweisung für die Streckenposten samt Fahrer und davon hatten wir knappe 50, konnte beginnen. Wie immer tat sich Harde alias “Mister Perfekt“ hierbei besonders hervor und hörte diesmal wohl in der ein oder anderen Sekunde nicht so ganz genau zu, wie man das sonst so von ihm erwarten würde. Aber darauf komm ich gleich noch mal zurück… mit Ansage Alter! Die Streckensicherung fuhr auf ihre Plätze, wir waren in diesem Jahr leider ein paar weniger als gewohnt, die Feuerwehr sowie der ASB (Gott sei dank nicht der DRK; Achtung, Klassiker: “…wo liegen hier den nun die Mullbinden… ach wir haben da nen Verbandskasten im Fahrzeug…? Sowas…“) stand ebenfalls bereit und die Motoren heulten schon um die Wette. Mit am Start in diesem Jahr, aus Oldendorfer Sicht, nur läppische 2 Fahrzeuge. Hendrik “The Wheel“ Rund und Kai “Kamikaze kabel“ Hoffmann. Beide sollte aber noch so oder so ihre unvergesslichen Auftritte an diesem Tage haben. Die ersten Rennen waren wenig spektakulär. Es passierte, aus Fahrersicht sicherlich ideal, so gut wie gar nichts. Hier und da mal ein Liegenbleiber und ab und an mal eine verunglückte Abschleppaktion. Aber auch kein Wunder, wenn man die Vorrichtung zum Abschleppen mit Panzertape am Fahrzeug befestigt und meint das wird schon halten… Der hatte wahrscheinlich in der letzten regentechnischen Zeit zu oft den Hals offen gehabt, anders ist das nicht zu erklären das seine Schaltzentrale wohl so einige wasserbedingte Kurzschlüsse gehabt haben muss. Doch plötzlich schepperte es, aber richtig. Auf den ersten Blick echt Hammer wie sich der Wagen überschlug und jener der ihn dazu brachte auf ihn mit der Schnauze liegen blieb… auf den zweiten Blick eher so lala, denn der Überschlagene Wagen hatte von nun an eine lachende Vorderachse die im “V“ lachte. Auf den dritten Blick erkannte ich dann ein bekanntest Gesicht am Steuer des Verursachenden Fahrzeuges… Grüß dich Kabel! Das es danach nicht mehr so gut für unseren Vorzeige Vorsitzenden lief war sicher unglücklich, aber man soll ja auch niemanden so einfach von der Strecke kegeln. Aber wenn es doch sein muss dann wenigstens bitte genau so spektakulär. Etwas spektakulärer, wenn gleich es auf den ersten Blick auch nicht danach aussah, war Hendriks Abflug im letzten Rennen in der zweiten Runde, erste Kurve (ihr könnt mir noch folgen oder?). Gut der Wagen stand da einfach nur an den Sandhaufen gelehnt. Dann sah man Hendrik keinen Ruhigen mehr schieben, sondern einen Reifen. Sein Vorderrad war einfach mal davon geradelt. Auch das ist noch nicht unbedingt so spektakulär… doch als man sich das Rad mal näher ansah stellte man fest, das das gesamte Innere des Rades fehlte und sämtliche Schrauben noch da waren… und zwar dort wo der Reifen einmal saß. Der Reifen war von innen heraus einfach mal gebrochen und somit war das Ganze eher zum Lachen als zum Weinen. Zum Weinen war mir vorher bei einer anderen Gelegenheit, nein eigentlich war ich irgendwie ziemlich gereizt und drauf und dran mal jemand bestimmtes den Hals nicht bloß nach hinten sondern um 360 Grad zu drehen. Harde alte Rinde. Wenn du schon meinen musst über Mikro der gesamten Lüneburger Heide zu erzählen, wann Jörn Kleeblatt eine Flagge nach deiner Aussage falsch geschwenkt hat, vergewissere dich bitte einmal ob du morgens auch die entsprechenden Anweisungen deines Rennleiters verstanden hast! Nach einer kleineren Diskussion zwischen Sven, Harde und mir war die Situation dann abschließend geklärt und die Kuh vom Eis… fast wäre sie jedoch eingebrochen. Eingebrochen (Die Wortspiele häufen sich heute mal) ist eine gar nicht so kleine Stichflamme in ein nicht näher zu erkennendes Stoppelfeldauto das auf einmal ohne Grund zu brennen begann… und das man gar nicht so wenig! “Da brennt’s…“ rief irgendjemand und der ganze Starterwagen guckte nur und dachte sich wohl “Joar… löschen wa!“ Der erste der das richtig begriff war Thies, der zweite Dieter Abendroth, der für das Bild des Wochenendes sorgte und dafür glatt einen Oskar verdient gehabt hätte: Mit Kippe im Mund und Feuerlöscher in der Hand (Unsere Feuerwehr wurde zum Brand gerufen, daher mussten Feuerlöscher angeschafft werden) den Brand Einheit geboten. Und das alles in einer Ruhe, das gar nichts schief gehen konnte. Okay vielleicht dann doch der Fahrer, der aus dem Beifahrerfenster in Panik gezogen wurde und sicher ein paar blaue Flecken davon getragen haben dürfte. Aber lieber so als verkohlte Füße zu kriegen! Nach der darauf folgenden allseits beliebt erfrischenden Siegerehrung, bei der auch Thies für seine Idee vom pausen füllenden Krossrennen auf einer extra Strecke im Streckeninneren noch mal geehrt wurde und Sonnenbrand on Maß weil es echt heiß wie Sau gewesen ist, freute man sich als die Sonne langsam unter der Feldgrenze verschwand und die Feier abends steigen konnte. Sie war gigantisch, lustig, witzig… und Dustin irgendwie lästig! Der ging man den meisten Brüdern und Leuten gehörig auf die Zwiebel. Zuerst legte er sich mit “Kristof“ alias “Bruno Power“ alias “K“ an, dann irgendwann mit Chicken, mit mir, mit Olli und sogar mit Hans-Hans, vor dem ich meinen Hut ziehen muss und zieh da sogar Dustin ihn die Show gestohlen hat, und schlussendlich mit Schwiens den irgendwann auch mal die Hutschnur platze und der ihm verbal dermaßen umgrätschte das dieser nun mal nichts mehr sagte: „Du stellst dich jetzt hier hin, nicht da drüben und nicht da drüben, nein genau hier hin, bewegst dich nicht, hältst die Schnauze und kommst in 10 Minuten geläutert wieder… sonst läutet das bei dir!“ Danach kam von Dustin auch fast nichts mehr… nur das er auf einmal Angst hatte von 30 Russen auf die Schnauze zu kriegen! Warum er nun genau auf 30 kam? Fragt mich nicht… die müssen sich wohl unterm Zelt versteckt und auf ihn gewartet haben um ihn irgendwann abzufangen, genau wie seine Hallos! Als dann doch überraschenderweise diese Feier auch mal ein Ende (Ohne die angekündigten 30 Überraschungsgäste) hatte und Chicken und ich nun wahrlich auch endlich mal am Limit angekommen waren, so ca. gegen 1 Uhr nachts, packten wir noch schnell die Elektrik in die legendäre, leider nicht mehr unter uns weilende, Golf Viper (wir werden das Andenken in Ehren halten) und machten dann die Lampen aus. Gerüchten zur Folge war der letzte, also den, den die Hunde beißen, nach eigener Aussage gegen 4 im Bett… Lennart, du bist eine Maschine!
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K A P I T E L 16 SONNTAG, 31. AUGUST 2008
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Da Maschinen ohne Schmiere wie Brüder ohne Biere sind, also nicht voll einsatzfähig, bedurfte es am Morgen danach erst einmal einen krääääftigen Schluck Gerstenbrause. Oder man bevorzugten dann doch lieber die kalte Limo, die auch nicht grade ganz unlecker war. In jedem Fall aber war es fantastisch wie viele wir doch wieder waren, und diesmal meine ich das ernst. Die gesamten Tage, davor wie dabei wie danach, waren wir immer zahlreich und ansprechbar, und nicht wie sonst wenig und Koma wenn es darum ging allen einmal ein vorläufiges Ende zu setzen. Da Samstagabend jedoch der Hitze des Renntages Tribut gezollt werden musste, schaffte man nicht mehr wirklich was und machte dafür an diesem Sonntag Morgen umso mehr. Als Chicken und ich gegen 10 ausgeschlafen und wieder fast bei Kräften das Feld erreichten, staunten wir nicht schlecht. Jörn Zimmer war doch schon glatt seit 8 dabei und sammelte allen angefallenen Müll im Alleingang ein... und das sah nachts mal richtig aus wie Sau. Man fragte sich nun doch warum, aber die Erklärung lieferte er dann prompt gleich selber: “Alter, meine Frau hat mich um 7 aus der Falle geschmissen und gesagt nun hohl mal Brötchen!“ Herrlich, so fällt einen doch das Aufstehen leicht. Danach lief alles wie immer, schnell und zügig und sollte dann auch gegen 14:00 Uhr am G-House sein übliches genüssliches Ende finden. Steaks mit Krautsalat und Brötchen wurden gereicht und wir kamen zu dem Fazit das uns das echt man gut gehen kann… Scheint auch Kristof Rund gedacht zu haben, der plötzlich um die Ecke schoss und seinen Tiefschlaf wohl schon zu genau der Zeit beendet haben muss, als die ersten Steaks so ihre Bekanntschaft mit dem Grillrost machten. Junge Junge, wann lernst du eigentlich mal wie das hier bei uns so läuft? Wie dem auch sei, haben wir oft genug schon angesprochen, lassen wir das also. Da alle unsere Feste ja bekanntlich so lecker enden, und sich auch mal in die Läääänge ziehen können wie meine Berichte, ging die ganze Schar nicht unzufrieden langsam und satt auseinander, um sich stolz ein letztes mal in Gedanken wieder zurück zu erinnern was in diesem unserem Arbeitsjahr so alles gefeiert und geschehen war… Da war das Faslamsfest, mal wieder granatenstark und einfach nur ein super Einstand in das neue Faslamsbrüderjahr mit Schnorren, Lumpenball und haste nicht gesehen. Da war das Pfingstfest mit der großen Pfingsttirade und der Pfingstparty als Aushänge und Partyschild unserer Gemeinde, ein riesiger Erfolg. Da war zwischendurch das Kleinfeldturnier zu Oldendorf, was auch nicht unerwähnt bleiben darf, da sich die Faslamsbrüder hier um glatte 600 % im Gegensatz zum Vorjahr gesteigert haben. Nicht das wir auch nur ein Spiel gewonnen oder gar noch einen Punkt bekommen hätten, das nicht, aber immerhin standen schlussendlich 7 Tore für uns zu Buche: 5 davon gingen auf Dennis „The Geko“ Goalikofski’s Konto und 2 davon auf Björn “The Bomber“ Dammann sein’s. Tolle Leistung, euer Kapitano ist stolz auf euch! Aber: Um nun doch einmal abschließend beim Thema zu bleiben. Mit dem Stoppelfeldrennen fand alles seinen rühmlichen Höhepunkt und es leerte uns mal wieder eins, das Geschwindigkeit keine Zauberei sondern das Resultat vieler harter Arbeit vieler Hände ist, die immer wieder bereit sind selbige nie ruhen zu lassen, nicht mal nachts! Gott schütze auch in diesem Fall die Zweideutigkeit des Satzes… Ich hoffe nun, das wir all den Spaß, die Freude und neu gewonnenen Erkenntnisse aus diesem für uns wieder einmaligen Jahr mit ins Neue nehmen können, und wir es wieder zu einem einmaligen machen werden… anders gesagt, ich weiß das es so kommen wird. Ich kenn uns ja und ihr denke ich euch auch zur Genüge. Aber bis es soweit ist denkt immer daran… ICH SCHREIBE ALLES NIEDER, und wir schreiben wieder Geschichte.
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Doch diese einmalige “LUHETAL TRILOGY“ ist hiermit jetzt zu… ENDE!
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Der Vereinspoet - J. Kleblatt -
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