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…was zum Geier ist hier los? Warum um alles in der Welt habe ich erstens einen Schädel, zweitens nen Geschmack im Mund, als ob auf meiner Zunge eine ganze Reihe Wetzer ihre Blase entleert haben und drittens diesen Wortfetzen eines Satzes in meinen Hirn drin, der mir so rein gar nichts sagt… zumindest im Moment noch nicht? Wo war ich gestern eigentlich noch mal, was isch loss? Wo bin ich hier…?!... Was um Alles… So in etwa nur noch schlimmer, nur noch viel viel schlimmer und noch mehr, dürfte sich der Ein oder Andere oder Beide zusammen, plus die zwei Beiden an diesem Morgen sicher fühlen. Die Nacht war böse. Hart und böse… und auch hier noch mehr. Für Manch Einen auch dann einfach Hot. Tja wenn das Feuer brennt ist man oft halt einfach fasziniert ohne genau zu wissen warum. Warum das Feuer brannte ist auch noch so eine Frage für sich, zumindest warum das was da brannte, eigentlich da brannte und wer dafür verantwortlich war, das das da alles brannte. Ähm, tschuldigung, ihr seid grade verwirrt? So richtig und auch hier noch mehr? Das ist schön, willkommen in der Absturz-Welt aus der Sicht eines Betrunkenen nach einem hart erkämpften Blackout! Ich sicher euch schon recht bald Aufklärung zu, dann werdet ihr verstehen denke ich. Da unsere Veranstaltungen und Feste ja meistens in zweiteren Enden, wo auch mal kleinere kaum erwähnenswerte Mengen Alkohol vernichtet werden, so oder so, stellt sich mir eigentlich nur eine Frage, die aber ganz gezielt: Warum tut man sich das alles bloß noch an? Antwort: Darum. Weil es geil ist, weil wir geil sind, weil wir die Geilsten sind, und weil wir’s können und nicht anders kennen. Wir wollen es ja meistens auch nicht anders! Da wir das aber manchmal schon noch wollen, denn wir verschließen uns Veränderungen ja nicht wirklich, zeigen immer wieder unsere Aktionen über das ganze Jahr verteilt. Eine ganz besondere, die immer mehr und mehr gepusht wird und wieder auf dem besten Wege ist das zu werden was sie einmal war: Kolossal, ist unser allseits beliebtes, oft kopiertes, nie erreichtes Stoppelfeldrennen im schönen Luhetal. Das mittlerweile schon 19. an der Zahl. Für mich speziell bedeutet das, ich war bisher bei jedem dabei, als Helfer oder Zuseher. Eine Ehre sondergleichen, das möchte ich hier mal anmerken. Und deswegen bin ich jetzt gewillt euch einmal explizit, so wie ihr das von mir gewohnt seid, zu erzählen, warum dieses 19. Rennen wieder einmal in die Geschichte eingegangen ist. Warum grade dieses Rennen einigen Leuten Kopfzerbrechen, Kopfschmerzen, Beides zusammen oder auch Keines von alledem bereitet hat. Warum grade dieses Rennen mit nur einen Satz am Ende beschrieben werden kann, und vor allem warum dieser Satz so genial und einfach ist… all das wird jetzt geklärt. Langsam schließt sich der Kreis, das Rennen kann beginnen, doch vorher war da noch… 
…da! Da ist dieses Wort schon wieder. Du wachst auf und denkst nur noch SHUT UP! Doch warum ist das so? Warum diese beiden Wörter? Vielleicht weil jetzt genug geredet wurde und nur noch Taten folgen müssen? Vielleicht weil mir mein Kopf sagen will, noar, nu ist’s soweit. Ran an den Speck, Rinn in die Kartoffeln, rauf aufs Acker! Streiche: vielleicht, ersetze: Gewiss! Die Planungsphase war endlich vorbei, das Aufbauen begann. Wie immer, schon traditionell, geschieht dieses am Mittwoch Abend vor dem großen Rennen ab 18:00 Uhr. 18:00 Uhr… ja… Anscheinend ist 18:00 Uhr irgendwie nicht wirklich eine an sich bindende Zeitansage, oder zumindest nicht so zu verstehen… offensichtlich für die Meisten von uns nicht. Wieder einmal standen am Anfang nur ein paar wenige von uns herum. Ja richtig, wir standen herum. An Arbeiten war erst ein mal hier nicht zu denken. Einerseits weil es irgendwie (wie immer dieses Gefühl) noch unwirklich erschien, wie hier auf diesem Stückchen Acker, an der Straße nach Marxen hoch auf der rechten Seite, in 3 Tagen das Spektakel überhaupt stattfinden sollte und andererseits, weil nichts zum Arbeiten da war. Nicht einmal der Erste Vorsitzende. Somit wären wir also bei Problem Nummer 3! Wenn der jedoch kommen würde, und das wissen wir ist bei Kabel immer recht schnell der Fall und so sicher wie der Kater am Sonntag Morgen, ginge das hier ab wie Schmitz Katze. Normalerweise ist das so, nicht aber in diesem Fall. Schmitz Katze hatte keine rechte Lust grad abzugehen, zumindest nicht mit oder unter uns. Am Rand des Feldes empfingen wir nämlich nicht wie gewohnt zu erst den Kabel, sondern nen Reporter der hiesigen LZ, der uns eben jenen Kabel klauen wollte, quasi spontan entführen. Da hätten wir auch schon den Kabelsalat. Genauer gesagt wollte er ihn uns aber nicht klauen, sondern nur interviewen und zwar bei Heizer mit Heizer zusammen. Denn Heizer war heiß und weil Heizer heiß war heizt er wieder. Und wir alle wissen was das heißt: Heiße Rennen! Endlich wieder. Wer ist eigentlich dieser Schumi? Heizers Comeback ist DAS Comeback des Jahres, die Sensation im Motorsport, der Magnet der Heide! Schade dass dieses nur die LZ und nicht auch andere Zeitungen oder Medien aufgeschnappt haben. Heizer, du musst noch dringend an deiner Medienwirksamkeit arbeiten, dann klappts auch next Year mit der BILD! Aber sagen wir mal so, der Artikel in der LZ hatte es in sich, und Heizer ihn sich wirklich nach 8 Jahren Renn Pause mehr als verdient. Willkommen zurück im Zirkus. Wie im Zirkus ging es auch erstmal zu, wenn man mal die Fütterungszeit zu Grunde legt, die hierzu Lande aus Hopfensaft und Schöfferhoffer bestand. Lecker war’s ja und Kraft getankt haben wir auch mehr als reichlich. Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Motivation war also genug und flächendeckend vorhanden. Wir saugten sie auf und machten uns ans etwas später als Gedacht ans Werk. Zuallererst, wie gesagt, noch etwas schleppend aber dann doch wie gewohnt lässig und souverän. Buden rauf, Strecke abstecken, Fahnenmasten setzen, etc. peng peng. Ich denke was genau und wie genau und wann genau und warum genau, brauch ich euch hier nicht erzählen, ihr wart ja alle mit dabei. Im Großen und Ganzen wiederholt sich das so Jahr für Jahr ja doch. Ja doch, keine Angst, die Ausführlichkeit meines Berichtes leidet hier runter mal keineswegs, weil Kein Weg ist mir zu schade euch zu berichten was wirklich wichtig ist. Das Rennen und das Drumherum! Deswegen waren wir ja da und sind wir heute hier. Nach kurz entschlossener Plan Änderung am Freitag Abend, die Konkret beinhaltete den Parkplatz mal etwas zu erweitern (Schlecht war die Idee man nicht, wie sich noch zeigen sollte), sowie den Fallschirm nicht aufzuhängen, weil Wind und Wetter… naja, Wind und Wetter halt, waren doch im Prinzip wieder alle Schienen gelegt, alle Weichen gestellt um den Zug mit dem Rennzirkus auf das richtige Gleis zu lenken. Unsere Zugführer jedenfalls waren gerüstet für die Dinge die da kommen mögen… und was da für Dinge kamen. Noch bis spät in die Nacht dachten wir alle sicherlich daran, malten uns aus wie es werden würde, dachten uns unseren Teil und hofften und beteten und… 
…also langsam reicht’s! Ich meine, langsam reicht mir das! Das ich viel Rede, klar, das ich viel erzähle, auch klar, aber das mein eigener Kopf mir jetzt schon wieder dieses Wort hier sagt? Versteh ich nicht. Aber… egal. Genug jetzt mit diesem Hokus Pokus hier, die Worte werden sich schon klären mit der Zeit doch jetzt ist eine andere Zeit. Zeit zum Racen. Zeit zum Heizen, Samstag 06:00 Uhr morgens. Es ward höchste Zeit. Guter Dinge, guter Laune sowie guten und frohen Mutes (gibt es eigentlich eine Andere Form des Mutes?) legten wir los und schafften schnell und flink die restlichen Arbeiten im Eiltempo. Das war diesmal auch mehr als nötig, denn schon sehr früh morgens überfielen uns quasi die ersten Rennfreudigen Rennfreunde samt deren Anhänger- und Anhängeschaft, um schon einmal das Feld und das hiesige Show- und Rahmenprogramm in Augenschein zu nehmen. Und wir hatten allerlei am Wegesrand aufgeboten. Schließlich heißt es in einen nicht minder bekannten hiesigen Lied ja schon „Allerlei am Weg ich fand.“ Fanden die Leute die gekommen waren auch, und zwar gut, denn es gab wieder eine überbevölkerte Hüpfburg zu bestaunen und zu betreten (ich wollte/durfte aber leider nicht, sonst wär da schon früh die Luft raus), sowie den allseits beliebten 360 Grad Blick über das Rennareal zu genießen. Was so ein Kran doch für eine Anziehungskraft hat wenn man selbiger trotzt ist echt erstaunlich! Aber das war ja nun nicht etwa Alles: Neeeein: Ein Golf zersägt… falsch, ZWEI VW Golf zersägt und die beiden Frontbereiche zusammengeschmeißt, so dass der Wagen immer vorwärts fährt (okay die Erklärung ist jetzt scheiße), ergibt den schon berühmten und in aller Munde befindlichen Bi-Golf! Kannst auch vorne sitzen! Taten Kabel und Hendrik Hoyer auch und zeigten in den Rennpausen mal ihr Können. Eine Kunst für sich, die nicht zuletzt durch Schabo „Ötzemanes“ Hilfe in die Tat umgesetzt werden konnte. Um den Highlights an diesen Tage noch einmal die Krone aufzusetzen, wurden sogar an der Bratwurst Bude neue Wege eingeschlagen: Es gab Currywurst!!! Jungs wir sind der Meinung, das war Spitze… Spitze war vieles hier und heute. Die Organisation war eine glatte 1 + mit Sternchen, auch wenn sich das Auswerte Team um Jan und Flopsen mit ihren Auswerte Raum nicht so ganz anfreunden konnten. Die Decke kam runter, der Boden war versift wie nur sonst was, und und und… aber wie stellte Gordon doch so treffend fest: „Wieso, der sieht doch noch gut aus! Schabo würde hier drin auch noch übernachten!“ Überzeugte die Beiden zwar nicht wirklich aber was wollten sie machen. Augen zu und durch! Ein Ratschlag den unsere Todesmutigen Fahrer lieber nicht beherzigen sollten! Eher den des dreifachen Kolbenfressers, wobei hier auch nicht wörtlich. Im Prinzip sollten sie einfach nur racen und Spaß am Racen haben. Und das hatten sie alle! Wir übrigens auch. Die Rennleitung stand, samt Mischerverbot für die „Kleinen“ + Konzentrationsanweisungen und eindringlicher deutlicher Warnungen, und ein weiterer neuer Weg konnte eingeschlagen werden. Der Weg des Stadionsprechers. Meine Wenigkeit durfte mal so richtig einen drauf los quasseln, was das Zeug gehalten hat. Einfach nur Erzählen macht manchmal eben doch auch Spaß. Gut, das die meisten Leute irgendwie nicht recht verstanden was ich da teilweise zu sagen versuchte, weil die Ansagen ungefähr unhörbar (kjasbdujasjlasfhbbhh…) ankamen, war zwar etwas ärgerlich, aber hinderte mich ja nun nicht daran weiter zu erzählen. Spätestens am Ende jedes Durchganges mussten mich alle oder viele davon verstanden haben, denn nach dem das Wort „kjllkjlllljlöö… Pause“ am Ende zu hören war, flohen alle Richtung Bude! Guten Appetit zusammen. Prost Mahlzeit hieß es dann für einige Herrschaften auf der Strecke: Der eine flog da raus, der andere da… nur einer zog seine Runden übers Parket und flog in seiner eigenen Welt (fast) allen davon: Comeback-Heizer jagte seinen Boliden mehr und mehr und mehr durch den Sand, schonte weder das Material noch sich und lieferte eine ganz starke Vorstellung hier ab die schlussendlich, um das mal vorzugreifen, mit einem denkwürdigen zweiten Platz belohnt wurde! Bescheiden wie er eben ist, hatte er selber nie damit gerechnet. Ja ja, das war schon toll muss man sagen, wie all das lief, wie all das klappte, wie sauber der Tag von Statten ging, wie viele Leute uns die Buden einrannten… der helle Wahnsinn einfach! Selbst die Parkplätze mussten noch ein weiteres Mal erweitert werden… hat es das schon mal gegeben? Ich kann mich nicht erinnern (Alkohol oh Alkohol…). An was ich mich aber plötzlich wieder erinnern konnte war… 
…und diesmal wusste ich auch noch warum! Da war es plötzlich wieder. Dieses Mal so klar das ich mir dachte ne jetzt spinnst komplett. Aber da waren nicht bloß nur die zwei Wörter, da war plötzlich noch ein Sinn dahinter. Und dieser Sinn kam, als ich Kabel am Samstag Abend nach der Siegerehrung sah. Die Sektduschen waren geschafft und überlebt, Thies sein kleiner Aussetzer im letzten Schrauber-Rennen mit der Ehrendrehung und dem Steckenbleiben genau vorm Starterwagen, samt schneller Flucht vor Kabel und Sven verdaut und die Leute geil und super drauf, bereit zu Feiern und alles zu geben und sich selber entsprechend hoch leben zu lassen. Die Party war wieder ein voller Erfolg, weil die Party voll war. Schabo, Gordo, Heiko und Co mussten sich als Abschlepper nach Feierabend bei einem etwas überhöht volltrunkenen Besucher betätigen, wobei Schabos Brille ihre Gläser ließ. Aison dachte sich kurzer Hand, nach ein paar Verbal Attacken einer bestimmten Person, „Ich verhau den Lau“, traf ihn aber leider nicht richtig und Heiko nahm sich sogleich der Situation an und bat den Herren mal zu einer persönlichen Sprechstunde am Maisfeld! In dieser wurden verschiedene Dinge, wie zum Beispiel das Nachhausegehen zur rechten Zeit, sprich jetzt sofort, sowie das Anrufen eines Abholservice von 20 Russen… ne quatsch 10 Nazis (er konnte sich halt nicht entscheiden) diskutiert aber letztendlich doch ein gemeinsamer Entschluss gefasst der darin bestand, das der Vogel einfach abzwitscherte! Adios Ami-Go!… Tja und des weiteren gab es noch ein weiteres Mysterium zu klären, und zwar kein Kleines. Das allerdings dann am Morgen danach, als wir am Felde eintrudelten um das Aufräumen in Angriff zu nehmen: Warum zum Geier liegt hier Stroh, und zwar so dicht an der Feuertonne, das das brannte und zwar lichterloh??? Wusste wieder keiner wer das war. Natürlich nicht, is klar! Aber Fotos hab ich davon schon gesehen. Freunde Freunde, das Eis ist dünn, brecht bloß nicht ein! Aber sei es drum, wir schafften auch diese Kleinigkeit ohne langes Palavern weg, und richteten das Feld wieder schön und guck bar her, sodass sich jeder später fragte, wie hier vor Stunden noch gerannt werden konnte. Überhaupt fragt man sich das oft in diesen Tagen, wie wir das immer wieder schaffen. Wie wir uns immer motivieren noch mehr und noch mehr Gas zu geben, Jahr für Jahr. Ich will es euch sagen, denn an diesen Morgen, den Morgen des Sonntags nach dem Rennen, bin ich das erste Mal seit langer Zeit ohne diese zwei Wörter im Kopf aufgewacht, die mich die letzten Tage begrüßt, begleitet ja geradezu verfolgt zu scheinen haben. Mir wurden am Abend vorher schlichtweg die Augen geöffnet, Kabel sei dank, denn diese beiden Wörter sind eigentlich deren 4, und stehen einfach für das, nachdem wir hier Leben, nachdem wir hier schuften und Vollgas geben. Sie stehen für sich, und ich lass sie jetzt einfach mal so stehen, halt meinen Mund wenn ich an den Stress und die ganze Arbeit denke und erinnere mich einfach an diese Worte, die gut sichtbar auf seinen T-Shirt standen, als er sich zu mir umgedreht und mit der Sektdusche, wie so viele Andere bedacht hat. Die Worte, die mir immer wieder Bock auf all das hier geben. Die Worte die… Die Worte...