Am 13.03.2013 trafen sich die Atemschutzgeräteträger des 3. Zuges der Samtgemeinde-Feuerwehr Amelinghausen zu einer gemeinsamen Ausbildung. Zum 3. Zug gehören die Ortswehren Oldendorf / Luhe, Wetzen und Drögenindorf. Ausgearbeitet wurde diese Ausbildung von den Oldendorfer Feuerwehrkameraden Matthias Engel und Maik Haß. Als Objekt diente die Tischlerei des SOS – Kinderdorfes Hof Bockum in Amelinghausen. Dieses Objekt war von der Größe her optimal, da mit ca. 20 Atemschutzträgern zur rechnen war.
Sammelpunkt war um 19.30 Uhr das Feuerwehrgerätehaus Oldendorf. Nach einer kurzen Einweisung ging es gemeinsam nach Amelinghausen. Dort gab es dann die Lage: „Verpuffung in einer Tischlerei. 4 Personen vermisst.“
Danach gingen die ersten Atemschutztrupps, unter Berücksichtigung des Eigenschutzes, in das Gebäude. Die Gläser der Atemschutzmasken wurden mit einer Folie abgedeckt, so wurde die Sicht ein wenig eingeschränkt und es wurde das Gefühl vermittelt, das das Gebäude leicht verqualmt war.
Um die Beherrschung des 2m Funkgerätes im Einsatz zu üben, wurden noch zusätzlich in dem Gebäude Feuerwehrgeräte verteilt. Wurden diese gesehen, musste dieses über Funk gemeldet werden.
Die 4 vermissten Personen wurden dann auch recht zügig gefunden und gerettet, da zeitweise 4 Trupps gleichzeitig im Gebäude waren.
Alles in Allem kann man sagen war es ein sehr gelungener Ausbildungsabend für alle Beteiligten und es kam auch der Gedanke auf dieses in der Form mit den Atemschutzträgern der drei Ortswehren zu wiederholen.
Abschließend möchte ich mich bei den 15 anwesenden Atemschutzgeräteträgern für die Zusammenarbeit und die Disziplin bedanken. Danken möchte ich auch meinen 4 Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr Oldendorf, die an diesem Abend die vermissten Personen simuliert haben, sagen.
Ein ganz großer Dank geht aber an das Team der Tischlerei vom SOS – Kinderdorf Hof Bockum in Amelinghausen das wir dieses Objekt als Ausbildungsgebäude einmal nutzen durften.
Maik Haß, Feuerwehr Oldendorf/Luhe
