Volles Programm für die Jugend
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Alle Bilder dieser Seite wurden dankenswerterweise von Maik Hass zur Verfügung gestellt. |
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Am Samstag den 24.10.2009 traf sich die Jugendfeuerwehr zu einem 12 Stunden – Dienst. Es war das erste Mal in der Geschichte der Jugendfeuerwehr das so etwas durchgeführt worden ist. Dienstbeginn war an diesem Tag um 08.00 Uhr. Also waren 10 Jugendfeuerwehrkameraden mehr oder weniger ausgeschlafen, aber pünktlich, anwesend. Die Jugendlichen wussten nicht was auf sie zukam und das war auch gut so. So begannen wir, nach einigen einleitenden Worten von mir, mit Gerätekunde. Es sollte noch einmal sichergestellt werden, dass auch jeder weiß wo er die Sachen findet auf den Fahrzeugen. Nach der Gerätekunde hieß es erst einmal Pause. Es wurden oben im Schulungsraum Gesellschaftsspiele gespielt. |
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Plötzlich ertönte eine Alarmierung: „Verkehrsunfall in Neu Oldendorf bei Hof Hagemann“. Schnell wurden die Fahrzeuge besetzt und wir fuhren los. Unser MTW wurde an diesem Tage als FEL (Einsatzleitstelle) genutzt. An der Einsatzstelle angekommen, erkundete der Gruppenführer Florian Niebuhr erst einmal die Lage. |
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Wir haben dann begonnen die Verkehrssicherung vorzunehmen, danach die Menschenrettung durchgeführt |
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Anschließend wurde die Ölspur aufgenommen. Wir haben absichtlich alle Schritte nacheinander abgearbeitet, damit bei den Jugendlichen auch ein Lernerfolg bleibt. Als Ölspur diente uns ein Gemisch aus Wasser und Kakao. Ich glaube nicht zu übertreiben, aber es sah sehr echt aus. |
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Nach dem wir alles erledigt hatten, fuhren wir zurück zum Gerätehaus. Dort war Freizeit angesagt. Einige spielten Ihre Gesellschaftsspiele weiter, andere spielten Fußball auf dem Sportplatz. So gegen 11.30 Uhr begannen wir dann mit Mittagessen kochen. Es gab Spagetti mit Bolognese. Hierzu wurden wir von meiner Frau Sandra unterstützt. Denn wir bekamen um ca. 11.45 Uhr einen Einsatz. „Rauchentwicklung zwischen Wetzen und Oldendorf am Wetzer Weg“. Also alle wieder auf die Fahrzeuge und Abfahrt. Gruppenführer Marek nahm Kontakt zur Einsatzleitstelle auf als wir keine Rauchentwicklung gefunden hatten. Bis kurz vor Wetzen sind wir gefahren, aber es war nichts zu sehen. Es stellte sich heraus, dass es ein „FEHLALARM“ war. Also wieder zurück zum Gerätehaus. Danach hieß es dann auch recht schnell: „Essen ist fertig“. |
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Nach dem Essen war noch ein wenig Freizeit bis es wieder eine Alarmierung gab. „Gebäudebrand Oldendorf Richtung Marxen auf Höhe der Einfahrt zur Totenstatt. So war es dann auch auf unserem „Osterfeuerplatz“ stand ein kleines Holzhaus in Flammen. Alle dachten jetzt kurz mit dem Tanklöschfahrzeug ablöschen, doch das war nicht so |
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Die Wasserentnahmestelle war der Unterflurhydrant an der Straße. Also mussten Schläuche gerollt werden. Gruppenführer war bei dieser Aktion Arne Abendroth, der dann doch schnell die Sache mit seinen Jungs im Griff hatte. Er meldete dann auch der Einsatzleitung, dass keine weiteren Kräfte erforderlich sind. Es wurden B – Schläuche gelegt bis zum Verteiler und von dort C-Schläuche bis zum Feuer |
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Das Feuer wurde mit einem C- Rohr bekämpft. Leider ist das Haus dann doch abgebrannt. Es sollte aber auch so sein. Nach dem Einsatz gab es von mir noch einige Worte dazu und es wurde dann wieder alles eingeräumt. Danach war wieder Abfahrt zum Feuerwehrgerätehaus. |
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Dort angekommen wurde sich erholt. Da dann ein wenig Langeweile aufkam hatten wir uns entschlossen noch etwas ERSTE HILFE auszubilden. So wurde dann geübt wie man Verbände anlegt und wie die „Stabile Seitenlage“ angewendet wird. Plötzlich gab es wieder eine Alarmierung: „Vermisste Person im Bereich Wohlenbüttel“. Alles wieder auf die Fahrzeuge und Abfahrt. Der Gruppenführer Michel Porr erkundigte sich noch einmal bei der Leitstelle, welches Waldstück abgesucht werden sollte. So war es dann, dass das Waldstück hinter der Kreuzung nach Wohlenbüttel abgesucht werden sollte. Nach dem wir einige Grundregeln zur Personensuche geklärt hatten, ging es dann auch los. Schnell wurde klar, dass bei einer Personensuche die Theorie von der Praxis abweichen kann. Eine Reihe bilden am Waldrand ist ja noch ganz einfach. Nur diese mit den Abständen im Wald auch noch halten war nicht so einfach. Aber wir gaben unser bestes. |
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Plötzlich war ein Hochsitz zu sehen, und es hieß: „Person gefunden“. Doch als der erste auf den Hochsitz kletterte erwies sich dieses als falsch. Es saß niemand im Hochsitz. Also musste die Suche weitergehen. Wieder in Reihe gestellt kam dann von der ganz äußeren linken Seite doch die Meldung „Person gefunden und lehnt am Baum.“ Es war ROBERT. Robert ist eine Holzfigur die von dem Kameraden Matthias Engel gebaut wurde und mittlerweile ein fester Bestandteil bei uns in der Feuerwehr geworden ist. |
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Nach dem Einsatz fuhren wir und Robert dann wieder zum Gerätehaus. Am Gerätehaus wurden dann die Fahrzeuge und das eingesetzte Geräte gereinigt. Danach wurden noch Spiele gespielt. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde dann noch eine Ausbildung mit unserem Beleuchtungsgerät durchgeführt. Es musste unser Tanklöschfahrzeug ausgeleuchtet werden. Bei dieser Aktion kam dann dem Kameraden Florian Meyer eine klasse Idee. Wir sollten ein Gruppenfoto machen. So entstand dann das neue Gruppenfoto welches auch hier im Bericht zu sehen ist. Abschließend wurde noch Bratwurst gegrillt und mit einigen Eltern über diesen Tag geredet, so das dann so gegen 20.45 Uhr dieser Tag zu Ende ging. |
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Abschließend möchte ich mich noch bei einigen Bedanken, die zu dem Gelingen an diesem Tag beigetragen haben: Hans-Heinrich Hagemann dafür, dass der Verkehrsunfall vor seiner Haustür stattfinden durfte, meiner Frau Sandra die für uns gekocht hat, Ortbrandmeister und Bürgermeister Jürgen Rund für den Brandplatz, |
Thomas Ehrlich möchte ich danken, dass wir sein Waldstück zur Personensuche nutzen durften, und ganz großen Dank an meinen Stellvertreter und an meine Betreuer. Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben das dieser Tag gelingen konnte. |
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Maik Haß Jugendwart |
Bildergallerie zum 12-Stunden-Dienst
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