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Uwe Meyer berichtete über Aufstieg und Niedergang Bardowicks |
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Uwe Meyer (Adendorf) eröffnete am 4. Januar mit seinem Vortrag „Bardowick – Norddeutscher Handelsplatz im Mittelalter„ die Vortragsreihe des Archäologischen Museums Oldendorf/Luhe im Jahr 2010. In seinem anderthalbstündigen Lichtbildvortrag brachte er den über 50 Besuchern, die trotz der widrigen Witterung den Weg nach Oldendorf/Luhe gefunden hatten, die Höhen und Tiefen der Bardowicker Geschichte im Mittelalter näher. Den Schwerpunkt seines wissenschaftlich ansprechenden Vortrages bildete die Hervorhebung der zentralen Lage Bardowicks und der daraus resultierenden Bedeutung als norddeutschen Handelsplatz. Bardowick war lange Zeit der bedeutenste Grenzhandelsposten zwischen dem linkselbischen, sächsischen Kulturkreis und den rechtselbischen, slawischen Kulturkreis. Die wirtschaftliche Blüte Bardowicks währte in etwa vom Anfang des 9. Jahrhunderts (Diedenhofer Kapitular von 805: Ausfuhrverbot von Waffen in den slawischen Raum) bis zum Ende des 12. / Anfang des 13. Jahrhunderts (1189 Zerstörung Bardowicks durch Heinrich den Löwen). Bardowick verlor seine Rolle als zentralen, norddeutschen Handelsplatz an das aufstrebende Lübeck und die Hanse. Wenn Sie mehr über die spannende Geschichte Bardowicks wissen wollen, dann besuchen Sie doch einfach mal das „Gildenhaus„ in Bardowick. Mehr Informationen im Internet unter: www.bardowick.de Sebastian Tappert, Medienreferent |



