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Rede von Wolfgang Kleeblatt, Vorsitzender des „Vereins zur Förderung des Archäologischen Museums Oldendorf/Luhe“ am 11.September 2005  
 
Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich darf Sie nun auch im Namen des „Fördervereines für das Archäologische Museum Oldendorf/Luhe“ ebenfalls hier an diesem Ort recht herzlich willkommen heißen. Es ist schön zu sehen, wie viele Leute der heutigen Einladung gefolgt sind und damit auch ihr Interesse an diesem Museum bekunden.

Dieses Museum hat nun eine besondere Vorraussetzung, nämlich die Nähe zu der weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannten Oldendorfer Totenstatt. Eine Grabanlage, von der man – ich möchte es mal so ausdrücken – nur die äußere Hülle sieht. Was unter der Erde lag und was dort auch noch liegt, bleibt uns in der Regel verborgen. Sicherlich beflügelt es die Phantasie, wenn man die Totenstatt bewusst bei einer Führung mit den sachkundigen Erläuterungen von Frau Wegener oder Herrn Petersen erlebt, aber es bleibt eben bei der gedanklichen Vorstellung.

Ab heute ist das nun etwas anders. In Schemmes Hus, das der Oldendorfer Lehrer Johann Christoph Schmidt 1750 als Schul- und Wohnhaus errichten lies, ist nun das Archäologische Museum Oldendorf/Luhe eingezogen. Wir sehen in diesem Museum, das nun auch eine räumliche Nähe zur Totenstatt bietet, Exponate ab der jungsteinzeitlichen Epoche– zum Teil im Original, zum Teil aber auch als Nachbildung- , die uns das Ganze mit den Erläuterungen und Bildern lebendiger und vielleicht gedanklich zu einer Einheit werden lassen.

5700 Jahre Totenstatt, Wohnungen für die Ewigkeit, so lautet das Motto der gesamtheitlichen Ausstellung: Wir als Förderverein sind für diese 5700 Jahre natürlich nur sekundär zuständig, wir befassen uns mit der Zukunft des Museums und sind neben der Gemeinde mit in der Veranwortung für den weiteren Betrieb. Diese alte Rauchkate, die im übrigen von dem Architekten und den am Bau beteiligten Firmen in hervorragender Weise restauriert, umgebaut und ausgestattet wurde, wollen wir nun mit Leben erfüllen. Unser Ziel als Förderverein ist es, neben dem normalen Museumsbetrieb auch weitere Ausstellungen– hier hoffe ich auf eine gute Zusammenarbeit mit anderen Museen – anbieten zu können, aber auch einige kulturelle Veranstaltungen sollen hier stattfinden. Dieses können Lichtbildervorträge, Lesungen, kleine musikalische Darbietungen, aber auch aktuelle Themen sein. Wir wollen das Museum zu einem kulturellen Mittelpunkt der Gemeinde Oldendorf – vielleicht auch darüber hinaus - werden lassen. Es soll aber auch die Öffentlichkeitsarbeit und Bereitstellung von Publikationen sowie die allgemeine Pflege und Erhaltung von Kulturwerten – zum Teil auch unter Bildung von Arbeitsgruppen – gefördert werden. Hierbei wird es sicherlich auch nötig sein, das wir uns sach- und fachkundige Personen dazuholen. Hier sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Wir als Verein freuen uns auf diese Herausforderung, freuen aus aber auch auf Jeden, der seine Mitarbeit anbietet.

Nun darf ich noch etwas Reklame in eigener Sache machen: Die angedachten Aktivitäten können natürlich nicht immer kostendeckend angeboten werden, dennoch wollen wir hierauf nicht verzichten. Dieses geht aber nur durch die Unterstützung unserer Mitglieder, die mit einem Jahresbeitrag von 12 € diese Vorhaben fördern und ermöglichen. Wir freuen uns daher sehr, wenn wir heute vielleicht auch noch weitere neue Mitglieder begrüßen dürfen. Mitgliedsanträge gibt es im Museum sowie natürlich auch bei meiner Vorstandskollegin und meinen Kollegen und natürlich auch bei mir. Daneben würden wir es auch begrüßen, wenn sich die oder der eine oder andere auch zu einer Mitarbeit entschließen könnte, sprechen Sie uns hierzu gerne an.

Ich wünsche Ihnen nun noch ein paar schöne Stunden bei uns und sehen sich ruhig alles an, es lohnt sich. Wenn es Ihnen gefällt – und davon gehe ich aus - erzählen Sie es gerne weiter, wir freuen uns über jeden Besucher, den wir im neu geschaffenen Archäologischen Museum Oldendorf / Luhe begrüßen dürfen. 
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